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CDU beruft Mann, der Milliarden mit Masken verschwendete, Parteifreunden Aufträge zuschanzte, 9999-Euro-Spendendinner veranstaltete, Krankenkassen ruinierte und dubiose Kredite und Bürgschaften erhielt, in den Haushaltsausschuss

Berlin (dpo) - Wer wäre besser geeignet als er, um die Ausgaben der Bundesregierung zu überwachen? Mit Jens Spahn macht die CDU den Mann, der Milliarden mit Masken verschwendete, Parteifreunden Aufträge zuschanzte, 9999-Euro-Spendendinner veranstaltete, die Krankenkassen ruinierte und dubiose Kredite und Bürgschaften erhielt, zum Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages.

"Ich glaube, dass der Weg von Jens Spahn noch nicht beendet ist", hatte CSU-Chef Markus Söder bereits bei Spahns Rücktritt vor nicht einmal zwei Monaten vorweggenommen. "Ein Politiker mit solchen Talenten und so einer politischen Kraft wird irgendwann wieder eine führende Rolle übernehmen."

Unklar ist, was genau die Union zu Spahns Einsetzung im Haushaltsausschuss bewogen hat. Experten sehen hier fünf mögliche Szenarien:

Grund 1: Jens Spahn hat etwas gegen Friedrich Merz in der Hand und hat sich den Posten erpresst.

Grund 2: Jens Spahn soll seine Erfahrungen auf dem Gebiet der Steuergeldverschwendung und der korrupten Umleitung von Finanzmitteln nutzen, um effektiv dagegen vorzugehen.

Grund 3: Jens Spahn soll seine Erfahrungen auf dem Gebiet der Steuergeldverschwendung und der korrupetn Umleitung von Finanzmitteln nutzen, um der CDU Geld zuzuschanzen.

Grund 4: Jens Spahn soll wieder mehr in die erste Reihe geholt werden, damit Friedrich Merz neben ihm beliebter und kompetenter wirkt.

Grund 5: Die CDU findet, dass 20 Prozent Zustimmung in aktuellen Umfragen immer noch viel zu viel ist.


In eigener Sache: Der Postillon hat inzwischen alle 700 Mitarbeiter wieder eingestellt, die nach Jens Spahns Rücktritt vom Fraktionsvorsitz entlassen worden waren (wir berichteten) – zu 80 Prozent des damaligen Gehalts.

ssi; Foto: picture alliance / Flashpic | Jens Krick
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