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Nach Spahn-Rücktritt: Postillon entlässt 700 Mitarbeiter

Fürth (dpo) - Mitteilung in eigener Sache: Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Unions-Fraktionschef sind heute 700 Mitarbeiter des Postillon fristlos gekündigt worden. Sie erhalten ab sofort keinen Zutritt mehr zum Redaktionsgebäude.

"Es tut uns leid, hier so einen radikalen Kahlschlag betreiben zu müssen, aber es ging nicht anders", erklärte Chefredakteur Stefan Sichermann in einem Telefonat von Bord seiner Superyacht "Timmy (9)", die gerade vor den Azoren kreuzt. "Wir würden die 700 gerne halten, aber am Ende zählt natürlich nur der Profit. Unsere Aktionäre gehen vor."

Die entlassenen Redakteurinnen und Redakteure waren dafür zuständig, fast täglich bissige Artikel über Jens Spahn zu schreiben. Allein 400 von ihnen kümmerten sich um die beliebte Postillon-Rubrik "Jens Spahn kauft … für 10 Milliarden Euro".

Insgesamt arbeiteten über 1000 Personen für das Postillon-Ressort "Jens Spahn". Die verbleibenden 300 Redakteure werden auf andere Ressorts wie "Friedrich Merz", "Donald Trump" und "Gulasch" verteilt, um dort Kompetenzen zu stärken. Den Entlassenen macht Sichermann aber auch Mut: Sollte sich abzeichnen, dass Jens Spahn künftig irgendwann wieder in die Politik zurückkehrt, sei auch eine Wiedereinstellung beim Postillon wieder denkbar: "Allerdings müssen sie dann natürlich wieder als unbezahlte Praktikanten beginnen".

ssi, dan; Foto: Shutterstock

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