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"Geht arbeiten! Dann könnt ihr Süßes kaufen": Merz weist Halloween-Kinder an Tür ab

Berlin (dpo) - Da haben sie beim Falschen geklingelt: Eine Gruppe Kinder wurde heute an der Haustür von Friedrich Merz nach einem längeren Vortrag brüsk abgewiesen. Der Bundeskanzler hält offenbar nichts von faulen Schnorrern.

"Was wollt ihr? Süßigkeiten? Gratis?", fragte Merz drei verkleidete Kinder, die an seiner Tür geklingelt hatten. "Geht arbeiten! Dann könnt ihr euch Süßes leisten. Wir sind ja hier nicht im Sozialismus, wo jeder seine Süßigkeiten mit jedem teilt!"

In Deutschland, so belehrte der CDU-Politiker die Kinder, würden ohnehin viel zu wenige Arbeitsstunden geleistet. "Ich sag nur: Lifestyle und Viertagewoche", so Merz. "Und Kinder arbeiten überhaupt viel zu wenig. Die Kinderarbeitslosigkeit in Deutschland liegt bei fast 100 Prozent. So kommen wir als Land nicht voran."

Nur, wer etwas leiste, der könne sich auch etwas leisten, fuhr Merz weiter fort. "Wie oft seid ihr krank? Braucht ihr wirklich so viele Feiertage und Ferien? Könnt ihr euren Eltern sagen, dass sie fleißiger…"

Zwar redete der Bundeskanzler noch weiter, doch die Kindergruppe hatte das Grundstück bereits wieder verlassen und war bei Veröffentlichung dieses Artikels gerade dabei, weitere Kinder zu organisieren, um das Haus mit faulen Eiern zu bewerfen.

adg, ssi; Foto: Shutterstock+KI
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