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Merz-Plan gegen Erstarken des Rechtsextremismus: "Wenn alle auch am Sonntag arbeiten, können sie nicht AfD wählen"

Berlin (dpo) - Nach dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt reagiert der Bundeskanzler: Um zu verhindern, dass immer mehr Menschen der rechtsextremen Partei AfD ihre Stimme geben, will er den arbeitsfreien Sonntag abschaffen.

"Das Problem ist doch, dass die Deutschen am Sonntag nichts Besseres zu tun haben, als ins Wahllokal zu gehen und AfD zu wählen", erklärte Friedrich Merz. "Da müssen wir ansetzen. Das muss verhindert werden."

Ein neuer Gesetzentwurf der CDU sieht daher vor, dass künftig alle abhängig Beschäftigten sonntags von 8 bis 18 Uhr arbeiten müssen.

"So kriegen wir die AfD wieder klein und kurbeln gleichzeitig noch die Konjunktur an", so Merz weiter. "Das bringt Deutschland wieder nach vorne."

Anschließend verabschiedete sich Merz noch einmal für fünf Wochen in den Urlaub.

ssi; Foto: picture alliance / dts-Agentur

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