Berlin (dpo) - So geht's nicht, junge Leute! Nach den Gen-Z-Protesten in mehreren Großstädten hat die Bundesregierung heute mehrere Strafmaßnahmen angekündigt, damit die demonstrierenden Jugendlichen lernen, sich besser zu benehmen.
"Wer so unverschämt protestiert und dabei randaliert, der kriegt von uns gar nichts. Im Gegenteil!", erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz. "Diese frechen Rotzlöffel müssen lernen, dass es so nicht geht: Zur Strafe kürzen wir noch mehr bei der Bildung, erhöhen die Mieten für junge Menschen, verschmutzen noch mehr die Umwelt und verlängern den Wehrdienst drastisch."
Tatsächlich will die Regierung als Reaktion auf die Gen-Z-Proteste die Bildungsausgaben um 25 Prozent reduzieren, Mieten für Personen unter 25 um 50 Prozent erhöhen und den Wehrdienst auf vier Jahre erhöhen.
Vielleicht, so Merz, bringe das die jungen Leute mal zum Nachdenken. "Den jungen Menschen in diesem Land sage ich: Das habt ihr jetzt von eurer Dreistigkeit und eurem anmaßenden Verhalten. Lernt Manieren, lernt Höflichkeit und Anstand!"
Sollte Gen Z es wagen, gegen diese Maßnahmen ebenfalls auf die Straße gehen, ist die Regierung bereit, zahlreiche weitere Strafen zu verhängen. Unter anderem im Gespräch sind hier die Erhöhung der Größe von Schulklassen auf 50, die Erhöhung des CO2-Ausstoßes um 200 Prozent sowie 48 Stunden Handyverbot.
cla, dan, ssi; Foto Merz: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld, Foto Randale: picture alliance/dpa | Andreas Arnold