Reklame

Der Postillon im Netz

Search Blog

Nur für Postillon-Unterstützer. Einloggen und den Postillon werbefrei genießen:

Mail Abo | Die neuesten Meldungen per Mail erhalten.

Copyright

Alle Texte auf stehen unter CC BY-NC-SA 3.0 DE (nicht-kommerziell)

Aus dem Archiv

Wissenschaft

5/cate4/Wissenschaft

Der Postillon LIVE - Tickets

Reklame

Panorama

5/cate5/Panorama

Newsticker

Mittwoch, 5. Januar 2022

Berufsverband der Exorzisten setzt sich für mehr Lateinunterricht in der Schule ein

Altötting (dpo) - Der Berufsverband der Exorzisten in Deutschland (BEXD) schlägt Alarm: Die Lateinkenntnisse von Jugendlichen seien heutzutage so schlecht wie nie. Um die Lage schnellstmöglich zu verbessern, müsse der Lateinunterricht in Schulen drastisch ausgebaut werden.

"Es ist wirklich erschreckend, was inzwischen für Azubis bei uns ankommen", berichtet BEXD-Chef Ägidius von Baldauf. "Die kommen hier mit einem Schullatein unter aller Sau an und können selbst die einfachsten Exorzismen nicht mehr durchführen. Und dann wundern sie sich, wenn sie in der ersten Lehrwoche von einem simplen Dunkeldämonen aus dem fünften Höllenkreis zerfleischt werden, weil sie keinen ordentlichen Accusativus cum Infinitivo bilden können."

Noch immer finden in Deutschland Schätzungen zufolge jeden Tag etwa 10 Teufelsaustreibungen statt. Doch guter Nachwuchs fehlt.

Viele Jung- und Hilfsexorzisten würden versuchen, ihre mangelnden Lateinkenntnisse durch stures Auswendiglernen zu kompensieren. "Die beten dann ihr 'Exi ergo, transgressor. Exi, seductor, plene omni dolo et fallacia, virtutis inimici, innocentium persecutor.' herunter, aber sie verstehen nicht, was sie da überhaupt sagen", klagt von Baldauf. "Und was, wenn der Dämon plötzlich zu einem spricht? Klar, manchmal reden die auch Alt-Aramäisch, aber sobald sie merken, dass man das nicht versteht, wechseln sie auf Latein. Wenn man dann keinen Ablativus Absolutus beherrscht oder 'damnatio' nicht von 'temptatio' unterscheiden kann, kann das ganz schlimm enden."

Der BEXD fordert daher, Lateinunterricht bereits ab der 3. Klasse mit mindestens fünf Wochenstunden in den Lehrplan aufzunehmen. Zusätzlich regt der Berufsverband an, dass im Werkunterricht ein größerer Fokus auf die Herstellung behelfsmäßiger Kruzifixe und von Rosenkränzen gelegt werden sollte.

dan, ssi; Fotos: Shutterstock
Artikel teilen:

Reklame

Kommentare einblenden
Powered by Blogger