Berlin (dpo) - Das meist von Mäusen übertragene Hantavirus sorgt derzeit weltweit für Angst. Um Deutschland virensicher zu machen, hat sich die Bundesregierung an den Mann gewandt, der die meiste Erfahrung beim Organisieren dringend benötigter Güter in Krisenzeiten besitzt: Im Auftrag des Bundes ist es Jens Spahn (CDU) nach eigenen Angaben gelungen, Katzen im Wert von insgesamt 10 Milliarden Euro zu sichern.
"Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich sowas mache", so der Ex-Gesundheitsminister, während er stolz die ersten Paletten mit Katzen in Transportkäfigen präsentierte. "Während Corona habe ich mich ja bereits unbürokratisch und schnell um die Maskenbeschaffung gekümmert. Diese Skills konnte ich hier natürlich zu unserem Vorteil einbringen."
Dank der gigantischen Lieferung von zehn Millionen Katzen sei Deutschland langfristig gegen das Hantavirus gewappnet. "Wir lassen die jetzt überall frei und dann fangen die jede Maus im Nullkommanichts weg. Keine Überträger, kein Virus. Problem gelöst!"
Geliefert werden die Katzen von verschiedenen Kleintier- und Zoohandelsunternehmen, bei denen zufällig CDU-Kollegen Spahns im Aufsichtsrat sitzen. "Klar. Die Katzen waren deutlich teurer als marktüblich, aber ich habe natürlich sofort zugeschlagen, weil die Zeit eilte und schnelles Handeln erforderlich war. Ich bin mir sicher, dass mir das keiner nachtragen wird."
Immer wieder hatte der CDU-Politiker in jüngster Zeit für Aufsehen gesorgt, wenn er im Auftrag der Regierung dringend benötigte Ressourcen beschaffte. So konnte er in der Vergangenheit bereits die Halbleiter- und Chipkrise erfolgreich beenden, indem er halbe Leitern und Chips organisierte. Auch mit der Maskenbeschaffung an Karneval konnte Spahn glänzen. Zudem gelang es ihm, die Musterung junger deutscher Männer durch den Erwerb von gemusterten Stoffen entscheidend zu beschleunigen, das Haushaltsloch des Bundes durch den Kauf von Geld zu stopfen, die Not der Berliner während eines längeren Stromausfalls durch Steckdosen zu lindern, den Gasmangel zu beenden, indem er unbürokratisch Gasballons erwarb, und die Bundeswehr durch den Kauf von Bienenkörben mit Drohnen zu versorgen. Außerdem löste er die Spritpreiskrise gleich zweimal, indem er sowohl Diesel-Jeans als auch Øl aus Dänemark für je 10 Milliarden beschaffte, und rettete Buckelwal Timmy vor dem Verhungern durch den Erwerb von Walnüssen (wir berichteten):
