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Um Wähler zu bestrafen: Merz bleibt Bundeskanzler

Berlin (dpo) - Das haben sie jetzt davon: Um die deutsche Wählerschaft für die schlechten CDU-Ergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt zu bestrafen, hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, im Amt zu bleiben.

"Das wäre ja noch schöner, wenn ich jetzt nachgeben und zurücktreten würde", erklärte der CDU-Politiker. "Dann würden sich die Leute ja auch noch bestätigt fühlen und glauben, sie könnten die CDU durch Nichtwählen unter Druck setzen."

Stattdessen will der Bundeskanzler zur Strafe jetzt ganz bewusst länger im Amt bleiben. "Und zwar solange, bis die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes lernen, dass sie so nicht mit mir umspringen können", so Merz weiter.

Selbstverständlich, so der Bundeskanzler, arbeite er aber nicht nur mit Sanktionen und Einschüchterung, sondern wolle auch ein Angebot an die Deutschen machen: "Wenn die CDU bei den nächsten Wahlen über 40 Prozent kommt", verspricht Merz, "dann bin ich zur Belohnung bereit, über einen Rücktritt nachzudenken."

pfe, ssi; Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
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