Berlin (dpo) - Aufgrund anhaltender Trockenheit hat der Rhein auch in diesem Jahr wieder mit niedrigen Pegelständen zu kämpfen. Zur Lösung dieses Problems hat sich die Bundesregierung an den Mann gewandt, der die meiste Erfahrung beim Organisieren dringend benötigter Güter in Krisenzeiten besitzt: Im Auftrag des Bundes ist es Jens Spahn (CDU) nach eigenen Angaben gelungen, Kölnisch Wasser im Wert von insgesamt 10 Milliarden Euro aufzutreiben.
"Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich sowas mache", so der Ex-Gesundheitsminister, während er stolz die ersten Paletten mit Kölnisch Wasser präsentierte. "Während Corona habe ich mich ja bereits unbürokratisch und schnell um die Maskenbeschaffung gekümmert. Diese Skills konnte ich hier natürlich zu unserem Vorteil einbringen."
Dank der gigantischen Lieferung von 10 Millionen Flaschen Kölnisch Wasser sei der Rhein mittelfristig vor Niedrigwasser geschützt. "Wir kippen das Zeug einfach rein in den Rhein und schwupps, steigt der Pegel wieder auf das gewünschte Maß. Ich gehe davon aus, dass Kölnisch Wasser besonders geeignet ist, weil Köln ja am Rhein liegt. Düsseldorfer oder Wiesbadener Wasser gab es außerdem nirgends."
Geliefert wird das Kölnisch Wasser von diversen Parfümherstellern, bei denen zufällig CDU-Kollegen Spahns im Aufsichtsrat sitzen. "Klar: Das Kölnisch Wasser war deutlich teurer als marktüblich, aber ich habe natürlich sofort zugeschlagen, weil die Zeit eilte und schnelles Handeln erforderlich war. Ich bin mir sicher, dass mir das keiner nachtragen wird."
Immer wieder hatte der CDU-Politiker in jüngster Zeit für Aufsehen gesorgt, wenn er im Auftrag der Regierung dringend benötigte Ressourcen beschaffte. So konnte er in der Vergangenheit bereits die Halbleiter- und Chipkrise erfolgreich beenden, indem er halbe Leitern und Chips organisierte. Auch mit der Maskenbeschaffung an Karneval konnte Spahn glänzen. Zudem gelang es ihm, die Musterung junger deutscher Männer durch den Erwerb von gemusterten Stoffen entscheidend zu beschleunigen, das Haushaltsloch des Bundes durch den Kauf von Geld zu stopfen, die Not der Berliner während eines längeren Stromausfalls durch Steckdosen zu lindern, den Gasmangel zu beenden, indem er unbürokratisch Gasballons erwarb, und die Bundeswehr durch den Kauf von Bienenkörben mit Drohnen zu versorgen. Außerdem löste er die Spritpreiskrise gleich zweimal, indem er sowohl Diesel-Jeans als auch Øl aus Dänemark für je 10 Milliarden beschaffte und rettete Buckelwal Timmy vor dem Verhungern durch den Erwerb von Walnüssen. Zuletzt schützte er Deutschland vor dem von Mäusen übertragenen Hantavirus durch die Anschaffung von Katzen im Wert von 10 Milliarden Euro (wir berichteten):
