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Agents Provocateurs? Mehrere Glaser unter den Gen-Z-Randalierern identifiziert

Frankfurt, Köln, Berlin (dpo) - Wurden die Krawalle im Anschluss an die Gen-Z-Demonstrationen von Interessengruppen unterwandert? Dem Postillon liegen Hinweise darauf vor, dass mehrere große Glaserei-Betriebe sogenannte Agents Provocateurs unter die Protestierenden geschmuggelt haben, um zu Gewalt anzustacheln.

Bei der akribischen Sichtung des vorhanden Foto- und Videomaterials der Ausschreitungen konnte unser Investigativteam etliche Personen mit auffälliger Kleidung identifizieren, die ganz klar dem glasverarbeitenden Spektrum zugeordnet werden können. Darauf weisen auf Jacken, Pullovern oder Hosen angebrachte Logos wie 'Fensterbau Müller', "Glaserei Brandt & Söhne", 'Schaufensterservice Frankfurt Süd' oder 'Meinfenster24' hin."

Auffällig: Die vermummten mutmaßlichen Glaser waren ganz vorne dabei, wenn es darum ging, die Scheiben von Läden einzuschlagen. Zudem versuchten sie unentwegt, andere Demonstranten ebenfalls dazu anzustiften.

Ein Teilnehmer der Demo, der anonym bleiben will, erinnert sich: "Die riefen dauernd 'lasst uns Schaufensterscheiben zerstören! So viele wie möglich!' – das fand ich schon irgendwie verdächtig, weil das ja eigentlich keiner unserer klassischen Slogans ist."

Klar ist: Seit den Krawallen können sich Glasereien vor Aufträgen kaum retten. Doch was sagen die Unternehmen selbst zu den Vorwürfen? Bislang stoßen wir auf eine Mauer des Schweigens.

Gestern eskalierte schließlich die Lage: Unbekannte warfen 28 Fensterscheiben der Redaktion mit Glaserschienen ein. Ist das der Preis dafür, dass wir zu viele Fragen gestellt haben? Immerhin befand sich zufällig ein Team von Glasern mit einem Transporter voller Redaktionsfensterscheiben in der Nähe und konnte den Schaden trotz voller Auftragsbücher schnell mit lediglich 50 Prozent Preisaufschlag beheben.

ssi, dan; Foto [M,KI]: picture alliance/dpa | Andreas Arnold
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